Auf nach Flammersfeld!

Jeder kennt den Namen Raiffeisen – mehr als 330.000 Unternehmen verwenden Raiffeisen als Namensteil ihrer Firmierung. Doch was hat es damit auf sich?

Wer war eigentlich dieser Raiffeisen?

Um das herauszufinden habe ich unsere 40 Azubis einen Tag lang auf den Spuren von Friedrich Wilhelm Raiffeisen begleitet. Der Tag begann mit der Besichtigung des rund 250 Jahre alten Raiffeisenhauses in Flammersfeld. Dort war Raiffeisen von 1848 bis 1852 Bürgermeister. 1849 gründete er hier den „Flammersfelder Hülfsverein zur Unterstützung unbemittelter Landwirthe“. Der Sozialreformer Raiffeisen schuf damit Modelle zur Unterstützung unbemittelter Landwirte zum günstigen Einkauf von Produktionsgütern wie beispielsweise Saatgut und Düngemittel. Das war der weltweit erste Darlehnskassenverein. Der Leitspruch das ganzen war „Einer für alle, alle für einen“. Und dafür stehen heute noch alle Volksbanken Raiffeisenbanken, die Westerwald Bank in Hachenburg eingeschlossen.

Wir haben uns an dem Tag aber nicht nur mit dem Leben Raiffeisens beschäftigt, sondern auch mit seiner Bedeutung für die Westerwald Bank. Immerhin hat die heutige Bank ihren Ursprung im Schaffen von Raiffeisen gefunden. Sie arbeitet nach seinen Idealen und hat sich insbesondere der Nachhaltigkeit verschrieben.

Wie sieht die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Genossenschaftsgedankens aus? Wie lässt sich der Genossenschaftsgedanke in die digitale Welt übertragen? Dies waren einige der Fragen, die uns an dem Tag beschäftigt haben. In Workshops und gemeinsamen Austausch haben wir uns in die Themen vertieft. Zwischendurch gab’s spannende Spiele und Aufgaben, die nur im Team zu lösen waren!

Gemeinsam ist man stärker – das wusste schon Raiffeisen damals.